Ja zum Gotthard

Immer wieder wird behauptet, dass für den Bau von Strassen, wie beispielsweise der Sanierung des Gotthard Strassentunnels oder dem Bau der BTS-N23, zu wenig Geld zur Verfügung stehe. Diese Behauptung ist falsch.

Strassenbenützer bezahlen jährlich zirka 10 Milliarden Franken an Steuern, Abgaben und Gebühren. Davon fliessen jedoch rund 70 Prozent in die Kassen von Bund und Kantonen oder in die Finanzierung der Bahninfrastruktur. Wenn Strassengelder jedoch nicht zweckentfremdet werden und verursachergerecht eingesetzt werden würden, wären für den Unterhalt und die Umsetzung geplanter Projekte genügend Mittel vorhanden.

Gerade jetzt, da wir über die Sanierung des Gotthardtunnels abstimmen können, ist das Argument der knappen Mittel jedoch besonders beliebt. Auch wird aus der technischen Sanierungsproblematik ein Schattenboxen gemacht – zur Verlagerungspolitik, dem Verhältnis Schiene versus Strasse, regionalen Ansprüchen oder gar zu unserer Beziehung mit der EU. Mit einem Schattenboxen und dem Ausspielen zweier Verkehrsträger ist unserem Land jedoch nicht gedient. Deshalb ist es wichtig, sich nicht blenden zu lassen, das Geld der Strassenbenutzer verursachergerecht für die Strasse einzusetzen und am 28. Februar ein JA für einen sicheren Gotthard einzulegen.


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